Zukunft
Dr. Zahra Nasri steht vor der Scheibe eines Labors.

Forschung im Land zum Leben: Dr. Zahra Nasri revolutioniert grünen Wasserstoff

Von Isfahan nach Greifswald: Die Elektrochemikerin Dr. Zahra Nasri wollte nach ihrer Promotion im Iran dorthin, wo sich ihr möglichst viele Möglichkeiten zur Forschung eröffneten. In Greifswald absolvierte sie zunächst ihren Post-Doc und arbeitete anschließend am Leibnitz-Institut für Plasmaforschung und Technologie.

Dr. Zahra Nasri hält ihr eigens entwickeltes Produkt in die Kamera.

Das von Dr. Zahra Nasri entwickelte Produkt ist deutlich günstiger und zudem recycelbar.

Dr. Zahra Nasri hält ein kleines Bauteil mit einer Pinzette.

Dr. Zahra Nasri entschied sich für das Chemiestudium, weil sie Dinge verbessern wollte.

In einer Petrischale liegen kleine Bauteile der Elektrochemie.

Mit der Wasserstoff-Technologie kann überschüssiger Strom auf Wind- und Solaranlagen gespeichert werden.

Mit ihren Kollegen entwickelte sie dort eine Idee mit großem Potenzial für die Energiewende: besonders kostengünstige und effiziente Membran-Elektroden-Einheiten – ein zentrales Bauteil, um grünen Wasserstoff herzustellen.

Wasserstoff wird dann als grün bezeichnet, wenn der Strom für die Herstellung aus erneuerbaren Quellen stammt.

Das Besondere an der neuen Plasmatechnologie: Sie kommt mit 95 Prozent weniger teuren Rohstoffen wie Iridium und Platin aus – und ist vollständig recycelbar. Aus dieser Entdeckung entstand das Start-up elementarhy, dessen internationales Team heute in Greifswald und Hamburg arbeitet.

Für unsere aktuelle #MVwow Reportage haben wir uns in Greifswald angesehen, wie aus wissenschaftlicher Neugier eine Innovation mit globaler Bedeutung wird.

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