Von Isfahan nach Greifswald: Die Elektrochemikerin Dr. Zahra Nasri wollte nach ihrer Promotion im Iran dorthin, wo sich ihr möglichst viele Möglichkeiten zur Forschung eröffneten. In Greifswald absolvierte sie zunächst ihren Post-Doc und arbeitete anschließend am Leibnitz-Institut für Plasmaforschung und Technologie.
Mit ihren Kollegen entwickelte sie dort eine Idee mit großem Potenzial für die Energiewende: besonders kostengünstige und effiziente Membran-Elektroden-Einheiten – ein zentrales Bauteil, um grünen Wasserstoff herzustellen.
Wasserstoff wird dann als grün bezeichnet, wenn der Strom für die Herstellung aus erneuerbaren Quellen stammt.
Das Besondere an der neuen Plasmatechnologie: Sie kommt mit 95 Prozent weniger teuren Rohstoffen wie Iridium und Platin aus – und ist vollständig recycelbar. Aus dieser Entdeckung entstand das Start-up elementarhy, dessen internationales Team heute in Greifswald und Hamburg arbeitet.
Für unsere aktuelle #MVwow Reportage haben wir uns in Greifswald angesehen, wie aus wissenschaftlicher Neugier eine Innovation mit globaler Bedeutung wird.