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In Mecklenburg-Vorpommern gibt es viele Wälder, Seen und Tiere. Die Luft an der Ostsee ist salzig und frisch. In den Wäldern riecht es nach Erde und Bäumen. Viele seltene Tiere leben hier geschützt. Von den weißen Kreidefelsen auf Rügen bis zu den stillen Seen in der Seenplatte – überall ist die Natur wunderschön. Zwischen Ostsee, Nationalparks und Naturreservaten kann man viel entdecken.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es drei Nationalparks, sieben Naturparks und drei Biosphärenreservate. Das sind besondere Gebiete, in denen die Natur sich frei entfalten darf. So viele Schutzgebiete hat kein anderes Bundesland in Deutschland. Vor der Insel Rügen leben viele Zugvögel. Etwa 250 verschiedene Vogelarten machen dort eine Pause auf ihren langen Reisen.
Die alten Buchenwälder im Nationalpark Jasmund sind UNESCO-Weltnaturerbe. Das ist ein besonderer Titel der Vereinten Nationen. Zum Gebiet gehört auch der berühmte Felsen „Königsstuhl“. Auch der Müritz-Nationalpark hat Buchenwälder, die zum Weltnaturerbe gehören. Dort leben viele Tiere – zum Beispiel Seeadler und Fische.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es über 2.000 Seen. Kein anderes Bundesland hat so viele. Im Sommer kann man dort schwimmen, Boot fahren oder einfach ausruhen. Über der Müritz fliegen Seeadler und suchen nach Fischen.
Am Schaalsee wachsen Orchideen – dort war früher die Grenze zwischen Ost und West. Otter schwimmen wieder in den Flüssen. An den Ufern leben kleine Frösche mit roten Bäuchen. An der Elbe brüten seltene Vögel. Auf Rügen sieht man viele verschiedene Küstenformen – Sand, Felsen und Steilküsten.
Jedes Jahr kommen viele Menschen zum „horizonte zingst“ Umweltfotofestival und zum „Darßer NaturfilmFestival“.
Dort zeigen Künstler und Filmemacher, wie schön die Natur ist. Man sieht Bilder von Sonnenaufgängen, Vögeln oder Blumen. Sie zeigen Dinge, die man im Alltag oft übersieht.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es viele Straßen, an denen Bäume wachsen. Man nennt sie Alleen. Zusammen sind sie über 4.000 Kilometer lang. Diese Baumreihen sind schon sehr alt – manche seit dem 18. Jahrhundert. Auf Rügen beginnt die Deutsche Alleenstraße, die durch das ganze Land führt.
Im Ivenacker Hutewald stehen sehr alte Eichen. Eine Eiche ist über 1.000 Jahre alt. Ihr Stamm ist fast dreieinhalb Meter dick. Zwischen den alten Bäumen leben Damhirsche und wilde Pferde. Es gibt dort auch einen Baumkronenpfad. Von oben kann man die großen Bäume gut sehen. Ein Besuch dort ist ein besonderes Erlebnis.
In Mecklenburg-Vorpommern helfen Wälder nicht nur der Natur, sondern auch den Menschen. Seit 2011 steht im Gesetz, dass Wälder gut für die Gesundheit sind. Es gibt zehn Heil- und Kurwälder im Land. Dort kann man „Waldbaden“ machen – also Ruhe finden und tief atmen. Fachleute bieten Waldtherapien an, um Körper und Seele zu stärken. Der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern kümmert sich um diese besonderen Wälder.
In Mecklenburg-Vorpommern erzählt die Natur viele Geschichten. Man muss nur genau hinhören und hinschauen. Dann kann man erleben, wie schön dieses Land ist. Und wie gut es tut, hier zu leben.
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